Titelverteidiger gewinnt Vorrunde und zieht in Zwischenrunde ein!

von FRANK STROZEWSKI, 11.07.2021

NRW-Mannschaftspokal Nach der Mannschaftsmeisterschaft wird nach der Pandemiepause nun auch der NRW-Mannschaftspokal beendet.

Der SV Erkenschwick geht hier als Titelverteidiger ins Rennen. Da es auch im NRW-Mannschaftspokal viele Absagen gab, waren nur noch der SV Ruhrspringer aus Neheim und der SV Erkenschwick in ihrer Vorrundengruppe übriggeblieben. Um den Aufwand zu reduzieren, einigten sich die beiden Vereine, ihre Begegnung in Dortmund auszutragen. In der Parallelgruppe sollten hier die SF Brackel und der SV RE-Süd gegeneinander spielen. Die Dortmunder verwechselten allerdings die Spieltermine, sodass schließlich nur eine Begegnung ausgetragen wurde.

Die Auslosung ergab das Heimrecht für den SV Ruhrspringer und dadurch die Farbverteilung an den einzelnen Brettern. Guust Homs an Brett 1 und Marcus Henn an Brett 4 spielten mit den weißen Steinen, Frank Strozewski an Brett 2 und Peter Trzaska an Brett 3 mit den schwarzen Steinen.

Trzaska Peter An allen Brettern hatte der Titelverteidiger einen mehr oder weniger deutlichen Vorteil gemäß der Wertungszahlen. Die Partien verliefen zunächst dennoch sehr ausgeglichen.

Das änderte sich entscheidend, als der Gegner von Peter Trzaska (Foto rechts) einzügig seinen Läufer verlor und weniger Züge später aufgab.

Strozewski Frank Zu diesem Zeitpunkt waren die Stellungen an den beiden ersten Brettern nicht klar einzuschätzen, während Marcus Henn einen Bauern gewonnen hatte. Etwas überraschend bot der Gegner von Frank Strozewski ein Unentschieden an. Da Frank Strozewski (Foto links) noch sehr viel Bedenkzeit zur Verfügung hatte, konnte er die weitere Entwicklung an den beiden anderen Brettern abwarten. Nachdem sich abzeichnete, dass die Stellung am ersten Brett zu halten und der Bauernvorteil am vierten Brett zu realisieren war, nahm er das Angebot zum Zwischenstand von 1,5:0,5 an.

Die beiden restlichen Partien entwickelten sich dann wie erwartet. Guust Homs konnte den gegnerischen Angriff auf seinen König abwehren. Mit der Möglichkeit zum Damentausch bot auch hier der Gegner eine Remisvereinbarung an. Da der Henn Marcus halbe Punkt zum Erreichen der Zwischenrunde ausreichte, nahm Guust Homs das Remis an, obwohl sein Endspiel noch Gewinnpotential hatte.

Wenige Minuten später endete auch die letzte Partie. Marcus Henn (Foto rechts) konnte die Figuren abtauschen und ein einfach gewonnenes Endspiel erreichen. Sein Gegner verzichtete auf die Partiefortsetzung und gab zum 3:1 Endstand auf. Am 31. Juli und 1. August steht nun die Zwischenrunde auf dem Programm. Voraussichtlich darf das Team vom Stimberg wieder nach Herford reisen, die finale Gruppeneinteilung folgt in den nächsten Tagen.